Der Weg mit Herz

oder: vom Weg des Kriegers

Wir bieten

  • Lebensberatung und Unterstützung

Dies umfasst in erster Linie die vorübergehende Begleitung während akuter Lebenskrisen, schwerwiegenden Krankheiten, beruflichen Veränderungen usw. Es ist unser Anliegen, den Klienten zu befähigen, die aktuellen Probleme aus anderen Perspektiven zu sehen, Überblick und Handlungsvollmacht (wieder)-zu erlangen und selbständig die Führung seines Lebens zu übernehmen.

  • Einzel- und Paartherapie

In der Therapie gehen wir weitere Schritte mit dem Klienten. Der Klient definiert das Therapieziel, und legt damit eigenständig Umfang und – mittelbar – die Art der Behandlung. Es geht in der Therapie um die Gewinnung von Klarheit, um den Abbau von Konditionierungen und Verhaltensmustern.

  • Trauer- und Sterbebegleitung

In der Trauer- und Sterbebegleitung geht es in erster Linie um die Begleitung. Es geht um einen respekt- und würdevollen, aber auch offenen Umgang mit den Gefühlen Angst, Trauer, Einsamkeit.

  • Coaching

Führungskräfte, Einzel und Team-Coachings. Begleitung in Konfliktsituationen, Veränderungs-Management, Reorganisationen, Beförderungen usw.

  • Visionsfindung

In der gezielten Visionsfindung bieten wir Unterstützung in der Herausarbeitung der persönlichen und Unternehmens/Organisations-Vision. In diesem Bereich arbeiten wir viel mit dem Körper als dem primären Wahrnehmungsmedium für die Entwicklung der Intuition. Es geht darum, den Klienten in die Lage zu versetzen, seine persönliche Vision zu herauszuarbeiten, zu definieren und zu artikulieren.

Begleitung

Die folgenden Zitate sind eine Auswahl der Leitsätze für meinen therapeutischen Ansatz. Der Mensch wird in seiner Ganzheit betrachtet, und aus diesem Blickwinkel wertgeschätzt als einzigartig, würdevoll und liebenswert.

„Der Mensch ist nicht psychisch krank. Die Gesellschaft ist es, die etwas so wertvolles wie einen Menschen nimmt und ihn in eine Schublade steckt.”

„Jeder Mensch ist genau richtig so wie er gerade ist. Die Gefühle, die da sind, sind genau richtig genau in diesem Moment, in dem sie empfunden werden.”

„Alles ist folgerichtig. Es basiert auf dem zuvor erlebten. Es kann nicht anders sein als es ist.”

Das „Funktionieren-müssen” wird als Akt der Gewalt abgelehnt. Das Ziel der Therapie wird nicht als Wunschvorstellung des Therapeuten vorgegeben, der als Erfüllungsgehilfe von Arbeitgeber und Gesundheitssystem in Erscheinung tritt, sondern als Wegbegleiter in einer Lebenskrise. Veränderung, die nicht vom Klienten gewünscht und artikuliert wird, wird als Projektion bzw. Wunschvorstellung des Therapeuten abgelehnt.

Diese Arbeit basiert auf der Annahme, dass der Therapeut im Rahmen der therapeutischen Tätigkeit seine eigenen Bewertungen, Wünsche und Bedürfnisse vollständig eliminiert. Wohl wissend, dass dieses Ziel unerreichbar sein wird, geht der Therapeut beharrlich weiter auf dem Weg, mit all seiner Energie für dieses Ziel zu leben, und seine therapeutische Arbeit daran auszurichten.

Gemeinschaft

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Und vergiss nicht die Atemtherapie

 

Krieger-Schule

Die Krieger-Schule geht weit über eine gewöhnliche Therapie hinaus. Der Begriff des Kriegers stammt aus der Schule des Don Juan Matus, eines Yaqui-Indianers im Norden Mexikos. Die Lehre Don Juans wird in den Büchern von Carlos Castaneda niedergeschrieben. Diese bildet die Basis für eine Lehre der vollständigen Freiheit von allen Konditionen, einer Wachheit, Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit. Es ist eine besondere Beharrlichkeit und Zuversicht notwendig, sich diesem Weg zu stellen. Es ist die letzte Stufe in der Entwicklung zum vollständig selbstbestimmten Menschen.

In der Krieger-Schule werden existenzielle Themen vertieft

  • Der Kampf gegen die eigene Wichtigkeit
  • Die Bewusstwerdung der eigenen Konditionierung
  • Das Beenden des inneren Dialogs
  • Die Entfaltung einer freien Sexualität

Es geht im Kern um eine vertiefte Selbsterkenntnis, die keine Ausflüchte mehr zulässt. Genau darin liegt die Freiheit des Kriegers, der er sich stellt obwohl er weiß, dass er das Ziel, die ultimative Freiheit, nicht erreichen kann. In der Beharrlichkeit, auf diesem Weg voran zu gehen, liegt die wahre Stärke des Kriegers.

Die Beziehung des Schülers zum Lehrer wird in dieser Krieger-Schule auf eine neue Basis gestellt. Auch in dieser Beziehung wird eine Emanzipierung angestrebt. Der Lehrer muss in Frage gestellt werden. Der Schüler soll an einen Punkt geführt werden, an dem er sich vom Lehrer loslöst. Nicht im Trotz, sondern in der Freiheit des Schüler, der weiß dass er von diesem Lehrer nichts mehr erhalten kann, das er sich nicht auch selbst geben könnte.

So geht es letztlich um die letzte Phase der Therapie, in der die Beziehung zwischen dem Therapeuten und dem Klienten geklärt werden muss, und entweder in eine gleichberechtigte Freundschaft mündet, oder in das Ende des gemeinsamen Weges. Auf jeden Fall  geht es um das Ende der anfangs noch hierarchischen Beziehung zwischen Therapeut und Klient, für das in einer reifen Beziehung kein Platz ist.